Corona und ihre Auswirkungen auf die soziale Arbeit

Die derzeitige Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung stellen eine außergewöhnliche Situation für alle Menschen dar. Letzte Woche Freitag wurde vom Land NRW die Entscheidung getroffen, bis auf Weiteres die Schulen bis zu den Osterferien zu schließen. Diese Woche gab es weitere zwingende umfangreiche Schließungen von Einzelhändlern, Kinos, Theater, Cafes, Friseursalons, usw., die unsere Freiheit scheinbar ad hoc auf ein Minimum reduziert hat. Heute Abend hat unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel weitere Maßnahmen verkündet, die ab sofort ein umfangreiches Kontaktverbot für alle Menschen in unserem Land bedeutet. Die damit verbundene Askese jedes Einzelnen ist dringend notwendig, damit wir Zeit gewinnen im Kampf gegen das Corona Virus, um insbesondere unsere Risikogruppen, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen besonders zu schützen. Alle bisher getroffenen Maßnahmen dienen unserer Gesundheit, haben aber im Umkehrschluss auch leider Auswirkungen auf unsere Wirtschaft. Existenzen von Klein- und mittelständigen Unternehmen sind gefährdet, der DAX fährt schon jetzt das größte Tief seit dem 11. September 2001 und der Staat schnürt Milliardenpakete zur Rettung von Existenzen.

Auch die soziale Arbeit steht still. Von einer auf die andere Sekunde wurden alle Veranstaltungen abgesagt. Corona hat eine direkte Auswirkung auf das Leben der Fachkräfte und ihrer Familien ebenso wie auf das Leben unserer Zielgruppen in der Jugendarbeit. Auch in der Dr. Moroni Stiftung wurden alle Programmpunkte von einer Sekunde auf die andere bis aufs Weitere ausgesetzt. Unser täglich stattfindende Hausaufgabenhilfe, die regelmäßigen Gruppentreffen, die kostenlose Beratung durch den Verbraucherschutz, neue Bildungsangebote in unserer Stiftung, die „offene Sporthalle“ BasKIDball und Mitternachtssport, die Bildungsreise nach Berlin, das Rad steht still! Auch jegliche Meetings und Veranstaltungen der Stadt Bonn und anderer sozialen Einrichtungen, ausgenommen die Arbeit in stationäre Einrichtungen, wurden vorerst auf Eis gelegt. Kein Mensch kann zum jetzigen Zeitpunkt seriöse Aussagen treffen, wann und wie es weiter gehen wird.

Eins ist klar: Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, gerade auch die Ansteckungsgefahr für besonders gefährdete Personengruppen so umfänglich wie möglich auszuschließen, deshalb ist diese Entscheidung im Wohle aller getroffen worden! Der Stillstand ist aber auch eine Chance für unsere Gesellschaft, die immer nach dem noch höheren, schnelleren und weiteren strebt und die Schutz- und Hilfebedürftigen abhängt. Wir müssen jetzt als Gesellschaft näher zusammenrücken und achtsamer werden und uns gegenseitig unterstützen.

Stay at home, halten Sie Abstand und bleiben Sie gesund!

Ihre Dr. Moroni Stiftung

Sie erreichen uns weiterhin unter ra@dr-moroni.de

Frank Thelen zu Gast bei der Dr. Moroni Stiftung

Videobeitrag bei „Endlich Klartext“ online auf tvnow.de

Die Dr. Moroni Stiftung ist in einem Videobeitrag von RTLZWEI online auf tvnow.de hier zu sehen:
BEI RTL NOW ABRUFEN

Im Rahmen der Online-Sendung „Endlich Klartext“ wird die Stiftung vorgestellt.
Als Institution für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche hat sich die Dr. Moroni Stiftung in Bonn-Tannenbusch schon längst etabliert und hofft nun darauf, die Arbeit auch über die Stadtgrenzen hinaus publik machen zu können.

„Jeder kann Erfolg haben, wenn du die Extrameile gehst“, ist sich der Bonner Unternehmer Frank Thelen sicher, „du musst es nur wollen und die Disziplin aufbringen.“

Ist es wirklich so einfach? Ramy Azrak, Leiter der Dr. Moroni Stiftung, ist da anderer Meinung. Aus seiner Sicht wird der schulische und berufliche Werdegang eines Menschen von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. „Die Eltern und das Umfeld spielen natürlich eine sehr große Rolle, aber vielleicht auch ein Lehrer, der ein Talent gefördert hat.“ Bei der Sendung „Endlich Klartext“ entführt der Comedian Abdelkarim den aus dem TV-Format „Die Höhle des Löwen“ prominenten Unternehmer Frank Thelen und konfrontiert ihn mit sozial benachteiligten Jugendlichen aus dem Bonner Stadtteil Tannenbusch einschließlich der Frage „Haben wir alle die gleichen Chancen im Leben?“ Unterstützt werden die Jugendlichen von Ramy Azrak, der selbst in Tannenbusch aufgewachsen ist und die Probleme der Menschen vor Ort kennt.

 

Mathe macht Spaß!

Gemeinsam mit dem Rotaract Club Bonn haben wir überlegt, wie wir das Schulfach Mathematik für Kids der 1. bis 7. Klasse spannend und interaktiv gestalten können. Dabei entstand die Idee der Mathe-Rallye, entwickelt durch Yannik Breitkreuz und 15 engagierte Student*innen. Insgesamt 42 Kids hatten am Samstagvormittag großen Spaß bei den verschiedenen Aufgaben, bei denen sie nicht nur rechnen, sondern auch schätzen, wiegen und messen mussten. Am Ende der Rallye verdienten sich die Kids, nachdem die Kids mit den richtigen Lösungen an den verschiedenen Stationen die Zahlenkombination an der Schatztruhe herausgefunden haben, einen 10-Euro-Gutschein für ein Buch ihrer Wahl, gesponsert durch den Rotary Club Bonn. Der Höhepunkt am Samstagnachmittag war für viele Kids aber das gemeinsame Rechnen und Lernen mit dem 11-fachen Weltmeister im Kopfrechnen, Gert Mittring. Wirklich faszinierend, das er komplexeste Aufgaben schneller lösen kann, als ein Taschenrechner.

Der General-Anzeiger-Bericht von heute:

WAIK Trainernetzwerktreffen in Bonn

Am Samstag fand das jährliche WaiK®-Trainernetzwerktreffen in Bonn statt. 14 ehemalige und aktuelle Teilnehmer*innen der Weiterbildung „Diversitätsbewusste Trainer*in im interkulturellen Kontext“ sowie die Verantwortlichen des Kurses, unter Leitung von Dr. Mohammad Heidari, kamen zum kollegialen Austausch über ihre aktuelle Trainingsarbeit zusammen. Im Focus standen die Menschenrechtsbildung, zu der Übungen und Materialien vorgestellt wurden, sowie eine Diskussion zu rassismuskritischer Bildung. Außerdem wurden Situationen von Alltagrassismus und die damit verknüpften Herausforderungen für Trainer*innen thematisiert. Nachdem alle den Wunsch nach einem Wiedersehen in spätestens in einem Jahr bekräftigt hatten, ließen sie den Tag mit einem syrischen Abendessen ausklingen. Die Weiterbildung „Diversitätsbewusste Trainer*in im interkulturellen Kontext“, die aktuell in der Dr. Moroni Stiftung stattfindet, wird ab April mit einem neuen Kurs fortgeführt. Anmeldungen sind noch möglich. Informationen dazu finden Sie auf der Website des WaiK®-Institutes unter https://www.waik-institut.de.

Hanau: Gesicht zeigen reicht nicht!

Ein Kommentar von Dr. des. David Yuzva Clement zum rechtsextremistisch motivierten Anschlag in Hanau. Der Sozialpädagoge lebt in Ottawa und arbeitet für das Kanadische Innenministerium. Der ehemalige Jugendpfleger der Stadt Bonn ist beratender Experte bei der Dr. Moroni Stiftung, die für Vielfalt steht und sich für Menschen mit diversen Biographien engagiert.

Der rechtsextremistisch motivierte Anschlag in Hanau am Mittwochabend dieser Woche, bei dem insgesamt elf Menschen starben, reiht sich in einen Zusammenhang von Gewalt- und Terrorakten aus dem Milieu des Rechtsextremismus ein. Der Anschlag auf die jüdische Gemeinde und ihre Synagoge am 9. Oktober 2019 in Halle, die Ermordung des deutschen Politikers Walter Lübcke und die unzähligen Gewaltakte gegenüber geflüchteten Menschen samt ihrer Wohnunterkünfte, zeugen allesamt von schrecklichen Entwicklungen. Sie weisen aber auch gleichzeitig auf den offenen bis subtilen Hass hin, der sich in Milieus der Gesellschaft verbreitet hat und sich wie eine rote Linie durch die Nachkriegsgeschichte Deutschlands zieht. Diese und weitere Gewalt- und Terrorakte stellen nun kein Alarmzeichen dar, sie sind ideologisch verknüpft mit rechtsextremistischen Ausschreitungen und Gewalt der 1990er Jahre sowie dem NSU-Terror, der nach wie vor nicht vollständig aufgearbeitet zu sein scheint.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist bekannt, dass der Täter von Hanau als Einzeltäter gehandelt haben soll. Er verfasste ein Manifesto sowie ein Video. Dieses Vorgehen kann ebenfalls im Zusammenhang anderer rechtsextremistischer Terroranschläge festgestellt werden. So wurden zum Beispiel in Christchurch, Neuseeland, am 15. März 2019 mehr als 50 Menschen muslimischen Glaubens von einem Rechtsterroristen in zwei Moscheen getötet. Obgleich diese Täter vermutlich als Einzeltäter gehandelt haben, sind sie in einem transnationalen und im Internet vernetzten Großmilieu beheimatet, in dem gewaltorientierte Verschwörungstheorien wie die des „Großen Bevölkerungsaustausches“ oder dem „Niedergang der weißen Rasse“ ausgiebig diskutiert und verherrlicht werden. Es ist womöglich verfassungsfeindlich, wenn AFD-Politiker*innen diese „Theorien“ aufgreifen und befürworten, was schlichtweg darauf abzielt, diese rassistischen, gewaltorientierten und antidemokratischen Ideen in die Mehrheitsbevölkerung und in deutsche Parlamente inklusive der Zusammenarbeit zwischen politischen Parteien, wie in Thüringen gesehen, zu tragen. Terrorismus wird als „message crime“ bezeichnet, er will Hass, Angst, Unfrieden, Gewalt und Chaos verbreiten. Terroristische Gewalt und ihre Botschaften entmenschlichen Zielgruppen, und richten sich auch immer an die Gesamtbevölkerung und die Demokratie. Parteien wie die AFD und andere Akteure, Einzelne aber auch Bewegungen wie PEGIDA, beteiligen sich an der Verbreitung dieser Botschaften, auch dann, wenn sie sich vom Akt der Gewalt theoretisch distanzieren.

Mit Bundesprogrammen wie „Demokratie Leben!“ (und entsprechenden Förderprogrammen zuvor) werden u.a. Projekte und Beratungsstellen im Bereich der Rechtsextremismusprävention gefördert. Dies ist angebracht und richtig. In der Wissenschaft und Präventionspraxis ist allerdings noch nicht klar, wie Menschen mittleren und höheren Alters durch entsprechende Maßnahmen erreicht werden können. Der Täter von Hanau war 43 Jahre alt. Die vor wenigen Tagen festgenommene mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle, darunter ein Polizeimitarbeiter, besteht aus Personen im Alter zwischen 30 und 60 Jahren. Diese Zelle war gewillt, mehrere Moscheen in Deutschland anzugreifen. Welche Rolle können beispielsweise Berufs- und Genossenschaftsverbände einnehmen? Dass das Internet eine zentrale Rolle in Radikalisierungsprozessen einnimmt, ist erforscht. Hingegen stecken Ansätze der „online“ Extremismusprävention noch in den Kinderschuhen. Die deutsche Bundesregierung hat den sogenannten „Christchurch Call to Action“ unterschrieben. Dieser Aufruf zielt u.a. darauf ab, gezielt gegen die Verbreitung von extremistischen und terroristischen Internetseiten und entsprechenden Inhalten vorzugehen sowie Social Media Unternehmen aufzufordern, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Es gilt sich vehement gegen Alltagsrassismus, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus sowie Extremismus, und für Demokratie und Vielfalt einzusetzen. Dies kann nicht alleinige Aufgabe zivilgesellschaftlicher Gruppen und Organisationen sein.

Moddars Traum wird wahr!

Moddar Al Khadra ist 18 Jahre jung, wohnt in Bonn-Tannenbusch und absolviert eine Ausbildung als Hotelfachmann, die er diesen Sommer erfolgreich abschließen wird. Nach dieser Zeit war sein Plan eigentlich, direkt in das Berufsleben nahtlos überzugehen, Berufserfahrung zu sammeln und Geld zu verdienen. Aber heute Nachmittag bekam Moddar Post, die seine Pläne über den Haufen warfen, denn er darf jetzt seinem großen Traum nachgehen. Moddar wird ab August diesen Jahres mit dem „Parlamentarischen Partnerschafts-Programm Congress-Bundestag Youth Exchange“ in Schirmherrschaft von Katja Dörner (MdB) für ein Jahr in die Vereinigten Staaten reisen, wo auf ihn das bisher größte Abenteuer seines Lebens, mit vielen neuen Erlebnissen, Herausforderungen und Glücksmomenten auf ihn warten wird!

Moddar liebt Basketball und verbringt seine Freizeit am liebsten auf dem Freiplatz. Vor drei Jahren kam der große Kyrie Irving (Brooklyn Nets) Fan durch Schulfreunde zu unserem Projekt „BasKIDball“, wo Kinder und Jugendliche montags und mittwochs ohne Erfolgsdruck Basketball spielen. Seit dieser Zeit ist Moddar immer in der Halle zu finden und ein Vorbild für die jüngeren BasKIDs und bei allen deutschlandweiten BasKIDball-Netzwerktreffen mit dabei. Am 29. August organisierte Experimente e.V. in der Dr. Moroni Stiftung eine Informationsveranstaltung für Schüler*innen und Auszubildende, die Interesse an einem USA Stipendium haben. https://dr-moroni-stiftung.de/auslandsstipendium-fuer-die-usa/. Die Dr. Moroni Stiftung hat viele Jugendliche motiviert, sich für das Austauschprogramm zu bewerben. Moddar hat sofort großes Engagement gezeigt, weil er diesen Traum schon seit einigen Jahren hatte, es aber finanziell nicht möglich erschien für eine lange Zeit in die USA zu fliegen und dort zu leben. Wir haben Moddar auf seinen Wunsch hin bei seinem Vorhaben unterstützt und ihn gecoacht. Umso mehr freuen sich seine beiden Montoren Ramy und Alexandra und die gesamte Dr. Moroni Stiftung, dass Moddars Traum im Sommer in Erfüllung gehen wird und er uns in einem Blog regelmäßig von seinen Erlebnissen berichten wird. Und die Moral der Geschichte: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! Wer es nicht probiert, kann auch nicht gewinnen!

Neu: Empowerings-Projekt für junge Frauen

Heute startet unser neues Empowerings-Projekt für junge Frauen zwischen 16 und 28 Jahren.
Interessierte Mädchen und junge Frauen können jederzeit ohne Voranmeldung dienstags um 17 Uhr in die Dr. Moroni Stiftung dazustoßen.
Wir freuen uns über die private Förderung durch das Unternehmen „G2000 Handel“.

Alle weiteren Infos:
Powermind-Empower Yourself!

Mathe Ralley für Kids mit dem Weltmeister im Kopfrechnen

Viele Kinder haben eine Mathe-Phobie. Der Rotaract Club Bonn wird am 29.02. eine Mathe-Ralley für Schüler*innen der Klasse 1 bis 7 (in drei Leistungsstärken) durchführen, bei der die Kinder durch interaktive Übungen Spaß an der Mathematik vermittelt bekommen sollen. Alle Kinder erhalten zum Abschluss noch eine kleine Überraschung. Der Höhepunkt der Veranstaltung ist aber die Frage und Antwortrunde der Kids mit dem Bonner Dr. Dr. Gert Mittring, unserem Weltmeister im Kopfrechnen: https://www.gertmittring.de/

Jetzt anmelden: Diversitäts-Trainer-Jahresfortbildung startet am 26.06.!

An 26. Juni beginnt unsere zweite Jahresfortbildung „Diversitätsbewusste_r Trainer_in im interkulturellen Kontext“ in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule und Pro Dialog Köln. Am 24. April findet ein Info-Termin in der Dr. Moroni Stiftung statt. Alle weiteren Infos siehe unten.

Beteiligungsverfahren Basketballanlage im Grünzug Nord

Am Freitag fand das zweite Beteiligungsverfahren für die geplante Umgestaltung der Grünzug Nord Basketball- und Fitnessanlage im Jugendhaus Brücke statt. Eingeladen waren unter anderem auch die Dr. Moroni Stiftung und Jugendliche aus unserem Stadtteil. Bei der Infoveranstaltung waren vier städtische Vertreter, u.a. Lukas von der Stein vom Amt für Stadtgrün, Andrea Koors und Jan Kühn vom Jugendamt vertreten und Wolfgang Bitter, Leiter des Jugendzentrums, die den Jugendlichen den aktuell Entwurf vorstellten. Das Austauschgespräch richtete sich diesmal explizit an interessierte Jugendliche. Es kamen 13 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren zu der Informationsveranstaltung. Die Stadt Bonn war sehr zufrieden mit der Beteiligung und die Ideen der Jugendlichen. Jetzt werden diese aufgegriffen, um die Planung im Frühjahr zu modifizieren und abzuschließen. Der Bau der Anlage soll noch in diesem Jahr erfolgen. Für unseren Leiter Ramy Azrak, der sich schon vor 25 Jahren als Schüler bei der Stadt Bonn vergeblich für eine Umgestaltung einsetze, ist der Termin sehr gut gelaufen. „Ich freue mich, das unsere Jugend einen tollen Sportplatz im grünen Herzen unseres Stadtteils bekommen wird“.

Weitere Informationen zum Basketballplatz: https://dr-moroni-stiftung.de/new-court-on-the-block/