Beeeerlin!

Was macht man bevor 50 internationale Menschen gemeinsam nach Berlin fahren? Na klar, eine Berlin-Pre-Party! Am Sonntag sind wir dem nachgegangen. Wir haben einen schönen Abend im Dr. Moroni Bildungszentrum verbracht und wurden von Maher und Amani mit syrischen Spezialitäten verwöhnt.

Die Vorfreude auf Berlin wurde nach den Erzählungen von Holger Koslowski, der das Wahlkreisbüro von Katja Dörner in Bonn leitet, noch größer. Unsere prominente Unterstützerin https://dr-moroni-stiftung.de/prominente-foerderer/ lädt die Dr. Moroni Stiftung und das AWO Bildungs- und Beratungszentrum Bad Godesberg gemeinsam vom 20. bis 23. August nach Berlin ein. Dort werden wir gemeinsam mit unseren 47 Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein vielseitiges historisches, kulturelles und politisches Programm erleben. Betreut von Ramy Azrak und Katja Brender werden die jungen Frauen und Männer, die zum Großteil nicht in Deutschland aufgewachsen sind, erfahren, wie transparent Politik in Deutschland ist und das sich jeder engagieren kann. Wir werden Berlin besser kennenlernen und der Höhepunkt der Reise ist sicherlich der Besuch des Deutschen Bundestags und falls Katja Dörner in dem Zeitraum in Berlin sein wird, dann können wir ihr im Anschluss alle Fragen stellen, die uns interessieren. Noch 64 Mal schlafen, dann geht’s endlich los!

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Kurzfilm von „InfoMigrants“

In den lokalen Medien wurde schon häufig über unsere Arbeit und einzelne Projekte berichtet. Jetzt haben wir durch unsere Unterstützung vieler arabischsprachiger Neu-Bonner*innen  die Anfrage von der Deutschen Welle erhalten, eine Reportage über unsere Arbeit und unsere Projekte für den arabischsprachigen Online-Sender *“Info Migrants“ zu drehen. Wir haben mit Freude zugesagt und das erste Feedback das wir erhalten haben war sehr positiv. Hier der Beitrag über 3:33 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=t71mRvqwUWI&t=25s

*Der Sender „Info Migrants“bietet Informationen für Migranten und Menschen mit Fluchtgeschichte in drei Sprachen (Englisch, Arabisch und Französisch). Info Migrants ist eine Online Nachrichtenplattform als Kooperationsprojekt von Deutsche Welle, France Médias Monde und der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

Ramy Azrak zu Gast bei Steinmeier und Merkel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 23. Mai gemeinsam mit den Spitzen aller Verfassungsorgane sowie Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland den 70. Geburtstag des Grundgesetzes gefeiert. An mehr als 20 Kaffeetafeln im Park von Schloss Bellevue diskutierten rund 200 Gäste miteinander, sowie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Claudia Roth und weiteren hochrangigen PolitikerInnen.

Einer der geladenen Gäste war auch Ramy Azrak, unser Leiter der Dr. Moroni Stiftung. Sein Brief über das Grundgesetz überzeugte den Bonner General-Anzeiger so sehr, das er unter mehr als 100 Einsendungen zu den fünf GewinnerInnen gehörte und mit Frank Walter Steinmeier und Angela Merkel an der Kaffeetafel über das Grundgesetz und vor allem über sein Schwerpunktthema, die Integration, diskutierte. Ramy Azrak dankte Frau Merkel persönlich für den Satz „Wir schaffen das!“, den sie 2015 sagte und für den sie von Rechts sehr kritisiert wurde. Unsere Stiftung kümmert sich u.a. um mehr als 60 Menschen mit Fluchtgeschichte. Jedes Individuum hat eine eigene spannende Geschichte hat und jede(r) Potentiale und Stärken. Frau Merkel bestärkt uns in unserer Arbeit und betonte gegenüber Ramy Azrak, wie wichtig unsere Arbeit sei. Dies macht uns sehr stolz und dafür engagieren wir uns mit unserer Stiftung.

 

Rede des Bundespräsidenten zu den Gästen

Wir haben was zu feiern! Heute vor genau 70 Jahren, am 23. Mai 1949, geschah nicht weniger als ein Wunder.
Vier Jahre nach der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte versammelten sich 65 Deutsche, weitgehend unbemerkt von der großen Öffentlichkeit, in einem schmucklosen Bonner Turnsaal. Sie alle waren gezeichnet von Krieg und Diktatur, und sie gaben einander ein feierliches Versprechen: das Versprechen, diesem am Boden liegenden Land ein neues Antlitz zu geben – ein Regelwerk für Freiheit und Demokratie, ein Bollwerk für die Menschenwürde, den Grundstein für eine bessere, hellere, friedliche Zukunft.
Das Versprechen ist Wirklichkeit geworden: 70 Jahre später leben wir in einem wiedervereinten Land, in einer starken Demokratie, in Frieden, sogar in Freundschaft mit unseren Nachbarn. Ja, dieses Grundgesetz, diese gut 20.000 Worte, sie sind allemal ein Grund zum Feiern!
Ich habe mir gedacht: Wie kann man den Geburtstag unserer Demokratie eigentlich besser feiern als mit einer freien, lebendigen Debatte unter Bürgern?!

Sprechen wir mit Menschen, die unterschiedlicher Meinung sind! Sprechen wir mit Menschen über den Gartenzaun der eigenen Lebenswelt hinweg! Dafür sind Sie heute gekommen, Bürgerinnen und Bürger aus der gesamten Republik und die Spitzen des Staates. Wir spüren doch miteinander: Es gibt nicht nur die Bereitschaft, nein, es gibt eine riesengroße Sehnsucht in unserem Land, dass diese Gesellschaft mit sich im Gespräch bleibt.
Ich danke allen, die heute mitmachen: den Vertretern der Verfassungsorgane, dazu den Moderatorinnen und Moderatoren aus vielen Bereichen der Gesellschaft, und Ihnen, unseren Gästen aus ganz Deutschland, von Sylt bis zum Breisgau, von Krefeld bis nach Herrnhut. Ich finde, dieses Debatten-Fest ist ein großartiges Zeichen – ein Zeichen ganz im Sinne unseres Geburtstagskinds. Herzlich Willkommen Ihnen allen!
Nicht nur das Grundgesetz hat heute Geburtstag – nein, sage und schreibe sieben Geburtstagskinder haben wir hier im Garten, und drei von Ihnen feiern sogar, genau wie unser Grundgesetz, den Siebzigsten: Ursula Höring, Thomas Pannecke und Ortwin Quaschnik. Ihnen allen einen ganz herzlichen Glückwunsch!

Eingeladen habe ich Sie zu einer Kaffeetafel, und Kaffee und Kuchen gibt es auch tatsächlich. Trotzdem: Ein entspannter Nachmittag wird das nicht.
Sie sind hier, weil Sie große Fragen haben: Was ist los in unserem Land? Was läuft gut, und was nicht? Und vor allem: Was gibt es zu tun für die Zukunft unserer Demokratie? Wie soll unser Land in fünf Jahren aussehen, wenn wir den 75. feiern?
Kurzum: Wir feiern das Grundgesetz, indem wir es auf die Probe stellen. Sprechen Sie an Ihrer Kaffeetafel frei von der Leber weg! Packen Sie auf den Tisch, was Ihnen auf der Seele brennt oder was Sie an Ideen mitbringen für das Zusammenleben in diesem Land.
Das ist ja gerade das Wunderbare an unserer Verfassung: Das Grundgesetz verbrieft unsere Freiheit – die Freiheit zur eigenen Meinung und zum eigenen Lebensentwurf. Auch die Freiheit, zu hinterfragen, selbst die Mächtigsten zu kritisieren und mitzureden, wenn es um die Zukunft unseres Landes geht. Diese große Freiheit praktizieren und zelebrieren wir heute an der Kaffeetafel!
Aber Freiheit braucht Regeln. Das Grundgesetz setzt dafür den Rahmen. Das Grundgesetz sagt, was nicht verhandelbar ist in unserer Demokratie. „Unantastbar“ lautet das berühmte Stichwort. Für unsere Debatten bedeutet das: Bei aller Freiheit und selbst im Eifer des Streits muss etwas gewahrt bleiben, das sich in zwei Begriffen zusammenfassen lässt – Anstand und Vernunft. Ohne Anstand und Vernunft gelingt keine demokratische Debatte!

Auch deshalb sind wir heute hier: Weil wir nicht wollen, dass Hass und Feindseligkeit wie Gift in unsere Debatten sickern. Weil wir nicht wollen, dass die Unterscheidung von Fakten und Lügen verloren geht. Weil wir nicht wollen, dass die Lautstärke von Diskussionen mit ihrer Dringlichkeit verwechselt wird. Nicht im Netz und genauso wenig auf den Straßen und Plätzen: Überlassen wir unsere Debatten doch nicht den Lautsprechern und politischen Randalinskis!

Worüber wollen wir eigentlich sprechen, wenn wir uns gleich an die Tische setzen?
Wir Deutschen haben in 70 Jahren unendlich viel geschafft. Wir sind ein reiches Land geworden. Ein friedfertiges Land, vernetzt und respektiert auf der ganzen Welt. Dennoch, so glaube ich, ist unser Land momentan auf einer sehr grundsätzlichen Suche: Was hält uns in Deutschland zusammen?
Keine Frage ist mir in Ihren Briefen und Zuschriften häufiger begegnet als die Frage nach dem Zusammenhalt.
Der große Liberale Ralf Dahrendorf hat schon vor vielen Jahren von einer „Welt ohne Halt“ gesprochen, auf die wir uns zubewegen. Eine Welt, in der gesellschaftliche Bindungen brüchig werden und die Menschen auf sich selbst zurückgeworfen sind.
Man spürt das im Alltag. Im Bus oder in der U-Bahn: Smartphone raus, Kopfhörer rein. Wir gehen nicht mehr in den Sportverein, sondern ins Fitnessstudio – abstrampeln am Einzelgerät, Blick fest auf den Bildschirm geradeaus.
Aber wer sich zurückzieht, der bleibt mit all seinen Fragen allein. Schaffe ich es, Schritt zu halten mit der ständigen Beschleunigung? Wo gehöre ich hin in dieser Gesellschaft? Werde ich akzeptiert, so wie ich bin? Lebe ich so, dass meine Kinder diesen Planeten auch noch zum Leben haben werden? Bin ich sicher im Alter, sicher in meiner Nachbarschaft? Finde ich in der Stadt eine bezahlbare Wohnung, auf dem Land überhaupt noch eine Zukunft?
Ohnmacht ist Gift für die Demokratie. Wer Ohnmacht fühlt, der fällt zurück – auf sich selbst, in Gruppen oder Grüppchen, in Abgrenzung gegen andere oder gegen das sogenannte „System“. „Denen da oben bin ich doch egal“, heißt es dann schnell. Populisten machen sich solche Gefühle auf perfide Weise zunutze. Sie missbrauchen solche Gefühle. Sie münzen berechtigte Sorgen um in blinde Wut.
An diejenigen, die in Deutschland Verantwortung in Politik und Medien tragen, appelliere ich: Nehmt das ernst – und nehmt Euch der Fragen an, die die Menschen wirklich stellen! Aber Verantwortung ist in der Demokratie nie einseitig verteilt. Ebenso wie bei Frau Merkel oder Herrn Schäuble, bei Frau Maischberger oder Herrn di Lorenzo liegt Verantwortung für den Zusammenhalt auch in Ihren Händen.

Wie aber soll Zusammenhalt gelingen?
Ich habe eine simple Bitte: Schauen Sie sich um! Wer steht da eigentlich mit Ihnen zusammen in diesem Garten?
Sie sind zwischen 15 und 85 Jahren alt. Sie sind – zum Glück! – unendlich vielfältiger als die Herren – es waren tatsächlich fast nur Herren – damals vor 70 Jahren in Bonn. Sie sind Polizistin und Schlachtermeister, Sänger und Ordensschwester, YouTuber und Bundeskanzlerin. Sie sind ein Zollbeamter, dessen Vater der erste türkische Gastarbeiter in Viersen war. Sie sind ein Berufssoldat kurz vor dem Ruhestand, der in Kosovo und Afghanistan im Einsatz war. Sie sind ein Geschwisterpaar, 19 und 21 Jahre alt, geboren in Damaskus, geflohen vor dem Bürgerkrieg. Sie sind ein Psychotherapeut, der in der DDR im Zuchthaus saß und heute in seiner Praxis auch Menschen hilft, die früher bei der Stasi waren. Sie sind eine junge Mutter, die mir geschrieben hat, während das kleine Kind endlich mal schlief…
Sie alle sind unser Land. Und so verschieden, so gegensätzlich Sie sein mögen, eines verbindet Sie: Sie alle haben ein Wörtchen mitzureden an der Zukunft dieses Landes!

Das ist der Geist der Verfassung, die wir heute feiern. Ja, das Grundgesetz ist eine Zumutung! Eine Zu-Mutung im besten Sinne: Macht die Zukunft zu Eurer Sache! Deshalb sind Sie heute hier, und dafür danke ich Ihnen.
Im Grundgesetz steht nicht „alles Gute kommt von oben“, sondern: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Das Grundgesetz ist der Gesellschaftsvertrag unseres Landes. Sein Versprechen ist auch ein Versprechen zwischen uns Bürgern: „Zieh Dich nicht zurück und übernimm Verantwortung!“
Denn: Zusammenhalt lässt sich nicht verordnen. Sondern: Zusammen hält, wer zusammen tut.
Also – gehen wir ans Werk! Lasst uns diskutieren! Nicht darüber, was die Demokratie uns antut, sondern was wir an ihr tun können. Nicht darüber, wer dazugehört und wer nicht, sondern darüber, wer welchen Beitrag leisten kann. Ich bin sicher: So, und nur so, werden wir in fünf, zehn und zwanzig Jahren ein Land mit Halt und Haltung sein. Das wünsche ich mir, und das dürfen wir einander zumuten, weit über diesen Nachmittag hinaus.

Zu Besuch im „Circus Roncalli“

Die Dr. Moroni Stiftung bedankt sich für die Einladung zur Abendshow im Circus Roncalli (Bonner Stadtgarten). Wir haben 50 Freikarten für Jugendliche und Neu-Bonner*innen aus einkommensschwachen Verhältnissen zur Verfügung gestellt bekommen. Genauso großartig, wie das soziale Engagement war die Show mit ihren vielseitigen Künstlern, Clowns und Akrobaten. Insgesamt zweieinhalb Stunden zauberte die Roncalli Crew absolute Höchstleistungen auf die Zirkusmanege. Bravo!

 

Offene Sprechstunde – Verbraucherzentrale

Kostenlose Beratung durch den Verbraucherzentrale NRW – jeden 1. Montag im Monat in der Dr. Moroni Stiftung.

Kunstprojekt mit Kindern – Start am 08.05.

Bürgerliches Engagement ist uns wichtig! In der Dr. Moroni Stiftung für Integration und Bildung engagieren sich seit unserer Gründung 2016 viele junge Menschen mit Fluchtgeschichte. Aus der Idee unseres Projektes „Auf Augenhöhe“ https://dr-moroni-stiftung.de/projekt-auf-augenhoehe/ haben sich weitere Projekte entwickelt. Wir helfen bei der Planung und Entwicklung neuer Projekte. Wir geben keine Projekte vor, wir empowern durch unsere Erfahrung junge Menschen, ihr Engagement und ihre tollen und vielseitigen Ideen und Kompetenzen zu nutzen, um in unserem Stadtteil und der Dr. Moroni Stiftung anderen Menschen zu helfen oder ihnen eine schöne Freizeitbeschäftigung zu gestalten.

 

 

Khaled und Zahra aus Syrien kamen vor zwei Monaten mit der Idee zu uns, für Kinder ein Kunstprojekt anzubieten. Beide kommen aus Syrien und wollen ihr Hobby mit Kindern aus dem Stadtteil teilen. Gemeinsam haben wir das Projekt „Lizkids“ gestaltet, das von der Stadt Bonn im Rahmen des Quartiersmanagement Fonds für bürgerliches Engagement finanziell unterstützt wird. Hierfür mussten Khaled und Zahra die Bürgerjury, bestehend aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern aus dem Stadtteil von ihrer Idee unterstützen. Das Projekt beginnt am Mittwoch, den 08.05.2019 im Bildungszentrum der Dr. Moroni Stiftung und wird wöchentlich von 17.00 bis 20.00 Uhr bis Mitte September durchgeführt. Interessierte Eltern können ihre Kinder gerne telefonisch bei Khaled unter der Handynummer 0172-2166292 anmelden.

Wir wünschen Khaled und Zahra viel Erfolg und wünschen allen Kindern viel Spaß beim Malen, Spielen und Basteln.

Ostercamp in Leverkusen

Am Wochenende vor Ostern haben wieder fast 100 BasKIDs und deren Betreuer*innen aus ganz Deutschland ihre sieben Sachen gepackt, um zum Frühjahrs-Standorttreffen nach Leverkusen zu reisen.

Vier Tage Basketball, Freizeit und Sightseeing, natürlich auch mit acht Bonner BasKIDballer*innen und unseren Betreuern Alexandra und Florian. Von Zocken in der Dreifachturnhalle, Anfeuern beim Heimspiel der Leverkusen Giants in der Ostermann-Arena oder Training mit Giants Profis war in Sachen Basketball einiges geboten.

Aber das war lange noch nicht alles, denn bei BasKIDball geht’s nicht nur ums Körbewerfen, sondern unter anderem um das gemeinsame Erleben. Die Hallen- und Spielzeiten wurden deshalb durch ein zusätzliches Freizeitprogramm mit Aktionen wie Stadionführung durch die BAYARENA, Stadttour durch Leverkusen und Köln oder Spieleabend im Jugendhaus Lindenhof mit gemeinsamen Abendessen u.a. mit Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath ergänzt. Die vier Tage waren also definitiv nicht von Langeweile geprägt! Dass das bunte Programm bei den KIDs gut ankam bewies die durchgehend gute Stimmung. Es war wieder eine schöne Zeit, von der sowohl die BasKIDs, als auch die Betreuer ein paar wertvolle Momente mit nach Hause nehmen konnten.

Die Dr. Moroni Stiftung bedankt sich recht für die Organisation durch BasKIDball und die Gastfreundschaft des BasKIDball Standortes Leverkusen. Unsere Kids freuen sich schon auf das BasKIDball Sommercamp.

Spaß und Action im Kletterpark

Beim Klettern braucht man Geschick, Mut und Vertrauen. Am Samstagnachmittag waren diese Skills im Kletterpark Bad Neuenahr gefragt. Mit 30 Actionfreunden haben wir uns nach einer Sicherheitseinweisung an den mehr als 80 Kletterelemenen ausgetobt. Neben Tarzansprüngen, Kletterlabyrinth, Partner- und Xtremeparcours war natürlich die 450 Meter lange Seilrutschen das absolute Highlight. Im Namen der Teilnehmer möchten wir uns beim Rotaract Club Bonn herzlich für die Bereitstellung der Tickets bedanken.

Sicherheitsanweisungen

Der fliegende Zaher

Spaß und Action im Kletterpark

Stiftungsleiter Ramy Azrak

Erfolgskonzept Mitternachts-Sport

Mitte der 90er Jahren „schwappte“ das Konzept „Mitternachts-Basketball“ nach Deutschland, nachdem 1994 Streetworker in den USA die Idee hatten, die Gangproblematik mit Sport besser in den Griff zu bekommen. Die Idee war simpel: Durch das Öffnen der Sporthallen sollten Gangmitglieder einer sinnvolle Freizeitbeschäftigung nachgehen, nämlich Basketball spielen. Und es funktionierte. Die Aggressionen und Straftaten gingen deutlich zurück, der Sport in den späten Abendstunden bewirkte das erhoffte. Das Projekt war so erfolgreich, das es sich weltweit als primär präventive Maßnahme etabliert hat und auch in vielen Hallen Deutschlands wird zur Geisterstunde Sport getrieben. Ein Vorzeigeprojekt gibt es in Frankfurt, wo in 13 Stadtteilen über 140 Turniere pro Jahr gespielt werden und eine Frankfurter Mitternachts-Meisterschaft ausgespielt wird: https://www.fr.de/frankfurt/polizei-org27586/entscheidung-mitternacht-11381697.html Für diese Projekt investiert die Stadt Frankfurt mehrere hundert Tausend Euro pro Jahr.

In Tannenbusch wird übrigens seit 1996 mit Unterbrechungen um Mitternacht Sport getrieben. Damals war das Projekt „Körbe gegen Rechts“ der Start zum Mitternachts-Sport in Tannenbusch bzw. in ganz Bonn. Im Auftrag des Stadtsportbundes Bonn hat unser Stiftungsleiter Ramy Azrak 2003 die Mitternachts-Basketball-Eventreihe als „Sportlicher Leiter“ erfolgreich eingeführt und etabliert. Das Projekt wurde dahingehend erweitert, das Studenten aus dem Stadtteil Tannenbusch die Turniere organisieren und Rolemodels für jüngere Teilnehmer sind. Das Projekt wurde 2006 trotz des großen Erfolgs und der Kooperation mit den Telekom Baskets Bonn wegen Finanzierungsproblemen eingestellt.

Nach einer mehrjährigen Pause gab es dann das Mitternachts-Sport Comeback in Tannenbusch. Obwohl es viele kritische Stimmen gab, führte Ramy Azrak die Mitternachts-Fussball-Eventreihe 2012 in Tannenbusch mit Überzeugung ein. Viele Multiplikatoren aus der Jugendarbeit befürchteten, das es zu häufig zu Stresssituationen und Aggressivität in der Sporthalle kommen würde. In Kooperation mit der Bonner Polizei, die das Projekt als einen wichtigen Baustein in der Kriminalprävention sieht, läuft die Mitternachts-Fussball-Eventreihe seit mittlerweile sieben Jahren regelmäßig und sehr erfolgreich und vor allem immer friedlich und harmonisch von statten. Seit Oktober 2016 organisiert und finanziert der Stadtsportbund Bonn e.V. in Kooperation mit der Dr. Moroni Stiftung die monatlich stattfindenden Events. Die Jugendlichen, die zum Kicken vorbei kommen sind zwischen 18 und 27 Jahre alt und freuen sich, das sie am Wochenende ihrer Leidenschaft nachgehen können und einfach nur Fussball spielen, Freunde treffen und Spaß haben. Das Projekt ist bei den Jugendlichen so beliebt, das mittlerweile auf Werbung verzichtet wird. Das Erfolgskonzept ist, das „Tannenbuscher Jungs“ die gesamte Organisation übernehmen und nur eine Supervision durch die Veranstalter durchgeführt wird.

Zertifikatskurs gestartet

Die Vielfalt unserer Gesellschaft ist eines der wichtigsten zivilen und politischen Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Wie geht man mit gesellschaftlichen Veränderungen konstruktiv um? Wie begegnet man Ängsten im Kontext aktueller Migrationsbewegungen? In Zukunft sollen 16 neue Experten auf diesem Feld Seminare und Workshops zu diesem Thema leiten. Am 22. März lief der Zertifikatskurs „Trainer_in für Diversität und Interkulturalität“ in der Dr. Moroni Stiftung erfolgreich an. Über neun Wochenenden und insgesamt 300 Lerneinheiten werden die Teilnehmer von Dr. Heidari und seinem Team von ProDialog Köln e.V. theoretisch und praktisch ausgebildet. Das Zertifikat wird im Mai 2020 über das Zentrum für Weiterbildung der renommierten Alice-Salomon-Hochschule vergeben. Wir wünschen allen Teilnehmern spannende Lerneinheiten und viel Erfolg.

Übung: Pflanzen Vielfalt

Geballte Diversitäts-Expertise